Medienkonferenz 27.08.2020

Das Komitee, das sich für ein Ja zur Erneuerung der Luftwaffe einsetzt, wird von der Offiziersgesellschaft Thurgau geführt. An deren Pressekonferenz am 27.8. traten wichtige Thurgauer Persönlichkeiten für neue Kampfflugzeuge ein.

Präsident Dominik Knill eröffnete die Pressekonferenz: «Nur mit dem Erhalt unserer Luftwaffe können wir die Sicherheit garantieren, die unser Land braucht, um in Frieden, Unabhängigkeit und Wohlstand existieren zu können». Ständerätin Brigitte Häberli (CVP) zog eine Parallele zum zivilen Leben: «Ein Feuerwehrauto kauft man ja auch nicht erst, wenn das Haus brennt.» Wer heute Nein zu einer modernen Luftwaffe sage, der bekomme spätestens 2030, wenn sich die Lebenszeit der heute eingesetzten Flugzeuge definitiv dem Ende zuneige, ein echtes Sicherheitsproblem. Ständerat Jakob Stark (SVP) betonte: «Der Kauf des Flugzeugs ist das Kernstück einer umfassenden Sicherheits- und Verteidigungsstrategie des Bundes. Wer dazu Nein sagt, gefährdet die nationale Sicherheit massiv.» Brigadier Werner Epper, der stellvertretende Kommandant der Luftwaffe  hatte für die Idee der Kampfjet-Gegner, lediglich ein Trainingsflugzeug  anzuschaffen, nicht viel übrig: «Das wäre so, wie wenn Sie einen Jockey mit einem Pony statt mit einem Rennpferd ins Rennen schicken würden.» Zu illustren Runde gehörte auch Regierungspräsident Walter Schönholzer (FDP). Er betonte, dass «der gesamte Thurgauer Regierungsrat uneingeschränkt und geschlossen» hinter der Vorlage steht.» Und Landwirtschaftsvertreter und SVP-Nationalrat Manuel Strupler zog Parallelen zu Corona: «Man weiss nie, wann eine Krise über einen hereinbricht. Deshalb muss man sich in den guten Zeiten  vorbereiten.» Zudem ist für ihn ganz klar zu einer sicheren Landesversorgung gehört auch eine funktionierende Landesverteidigung. Der Frauenfelder Stadtpräsident Anders Stokholm schliesslich gab zu bedenken, dass eine Wirtschaft nur dann florieren könne, wenn sie in einem sicheren Rahmen agiere.

Der deutlichen Bekenntnisse von Persönlichkeiten aus den bürgerlichen Parteien zum Schutz des Luftraums machten eines klar: am 27. September geht es um viel!

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