Nachgefragt bei Manuel Strupler, Nationalratskandidat

Manuel Strupler kandidiert auf der Liste der SVP für den Nationalrat. Er ist neben Daniel Vetterli der einzige Kandidat mit bäuerlichem Hintergrund auf der SVP Liste. Strupler hat er vor drei Jahren den elterlichen Hof mit 40 Mutterkühen und gut 40 ha. Gras und Ackerland übernommen und führt diesen zusammen mit seinem Bruder Roman.

Manuel du bist Präsident der Ortspartei und Kantonsrat, jetzt kandidierst du auch noch für den Nationalrat, was gefällt dir an der Politik, dass du dich so stark engagierst?

Ich habe schon früh von meinen Eltern gelernt, wer mitbestimmen will, der muss auch Verantwortung übernehmen. Ich bin jemand, der gerne mitbestimmt und hilft Lösungen zu suchen, aus diesem Grund setze ich mich aus Überzeugung auch politisch ein. Nur die Faust im Sack zu machen, nützt nämlich nichts.

Jetzt steht in deinen Wahlunterlagen als Beruf Gartenbauunternehmer und Landwirt, was bist du jetzt mehr?

Für mich stellt sich diese Frage nicht, ich bin nicht entweder oder. Für mich ist entscheidend, dass ich beides mit vollem Herzblut mache und gerade das unternehmerische Denken und Handeln hat mir mein Vater mitgegeben und begleitet mich als Gartenbauunternehmer wie auch als Landwirt täglich. Zudem hätte ich vor drei Jahren nach dem Unfall von meinem Vater bestimmt nicht zusätzliche Arbeit auf mich geladen und den elterlichen Betrieb übernommen, wenn ich keine Freude daran hätte oder mich nicht voll damit identifizieren würde.

Was fasziniert dich an der Landwirtschaft speziell?

Schon als kleiner Bube habe ich immer gerne bei den Arbeiten auf dem Hof mitangepackt. Ich finde die Arbeit in und mit der Natur faszinierend. Aus diesen Gründen war es für mich auch klar, dass ich mithelfe unseren Familienbetrieb mit der Übernahme hoffentlich auch für eine nächste Generation in Schwung zu halten. Zum Glück funktioniert die Zusammenarbeit mit meinem Bruder, der den grossen Teil der Arbeit auf dem Hof macht, sehr gut.

Was verbindet die Landwirtschaft und das Gewerbe?

Sehr viel, so sind bei beiden täglich unternehmerische Endscheidungen gefragt und vor allem kämpfen beide gegen immer mehr bürokratischen Aufwand und Vorschriften. Zudem sind wir beide sehr auf die Launen der Natur angewiesen und und müssen hart anpacken um etwas zu erreichen. Auch arbeiten bei mir in der Gartenbaufirma einige Landwirte und auch als Lehrmeister freue ich mich über Lernende mit bäuerlichen Hintergrund, die wissen wie man zupackt und eine Schaufel hält.

Wo möchtest du dich speziell für die Landwirtschaft einsetzen?

Wer mich kennt weiss, dass mir unsere Landwirtschaft sehr am Herzen liegt. In verschieden Stufen setze ich mich nicht nur persönlich, sondern auch politisch dafür ein. Für mich muss zwingend auch in Zukunft in der Schweiz eine produzierende Landwirtschaft möglich sein welche uns mit gesunden Lebensmittel versorgt, das ist Nachhaltigkeit nicht immer mehr zu importieren. Zudem bin ich der Überzeugung es tut der Landwirtschaft gut, nicht zu stark von Interessenvertretern gesteuert zu werden, sondern es braucht Personen die klar ihre Meinung sagen und wenn es drauf ankommt Rückgrat zeigen. Ich versichere Ihnen, das können Sie von mir erwarten.

Jetzt noch zu deinem Hobby, du warst ein ganz Böser im Schwingen und jetzt schon lange als sportlicher Leiter im Thurgauer Verband tätig, was fasziniert dich an diesem Sport?

Ich bin relativ spät über andere Sportarten zum Schwingen gekommen, mir hat aber von Anfang an der Kampf Mann gegen Mann sehr gefallen, zudem gefällt mir auch die Tradition drum herum sehr. Auch die Werte, welche bei uns auf dem Schwingplatz gelebt werden, passen sehr gut zu mir und ich lebe ich auch in der Politik. So kämpfe ich auch da gerne hart und verteidige meine Position, aber immer fair und aufrecht. Nebst dem, dass wir im Thurgau nur ausgezeichnete Äpfel haben, war das auch ein Grund, weshalb ich das Apfelplakat mit den Maden unpassend fand.

 

 

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